Föderation Musikpädagogischer Verbände

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Die Föderation musikpädagogischer Verbände Deutschlands wurde 2001 gegründet. Mit dem Ziel, die Interessen der deutschen Musikpädagogik gemeinsam zu vertreten, haben sich zusammengeschlossen:


Die Föderation pflegt darüber hinaus Kontakte zur AG-Schulmusik (Arbeitsgemeinschaft Schulmusik an den Hochschulen für Musik in der Bundesrepublik Deutschland) sowie zur „Konferenz Musikpädagogik an wissenschaftlichen Hochschulen“ (KMPWH).

Das Statut der Föderation formuliert als konstitutive Aufgaben

  • zu den aktuellen zentralen Fragen und Problemen der Musikpädagogik gemeinsame Positionen und Handlungsperspektiven koordinierend zu erarbeiten,
  • diese gegenüber Ministerien, Hochschulen, zentralen musikpädagogischen Bildungseinrichtungen, anderen Verbänden sowie der Medienöffentlichkeit durch ihren Vorstandssprecher zu vertreten und
  • bei Bedarf auch kurzfristig auf der Basis von vorgeklärten Positionen mit geeigneten Aktionen auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren.

Darüber hinaus übernimmt die Föderation die Aufgabe, als deutscher Ansprech- und Kooperationspartner für die internationalen musikpädagogischen Organisationen EAS (Europäische Arbeitsgemeinschaft Schulmusik) und ISME (International Society for Music Education) zu dienen, wenn um Angelegenheiten geht, die die deutschen musikpädagogischen Verbände gemeinsam betreffen. Die Mitgliedsverbände bleiben in jedem Fall eigenständig in der Bestimmung und Realisation ihrer jeweiligen fachpolitischen Aufgaben und Zielvorstellungen.

Die Vorsitzenden oder ein/e andere/r entsandte/r Vertreter/in der Mitgliedsverbände bilden den Vorstand der Föderation, der durch einen auf zwei Jahre gewählten Präsidenten bzw. eine Präsidentin geleitet und nach außen repräsentiert wird. Der Vorstand der Föderation trifft sich bei Bedarf, jedoch mindestens einmal pro Jahr. Alle Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der Vorstandsmitglieder der Föderation getroffen.

In den Jahren seit ihrer Gründung hat sich die Föderation musikpädagogischer Verbände Deutschlands zu verschiedenen bildungspolitischen Fragestellungen öffentlich geäußert und bei aktuellen Problemen die Initiative ergriffen.