Gospel

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Dieser Beitrag ist Teil des Beitrages zur Afroamerikanischen Musik

Der Gospel ist aus den Negro Spirituals entstanden. Als Gospels (=Good Spell Übersetzung: Neues Testament, Gute Nachricht) werden die ab dem 19. Jahrhundert entstandenen religiösen Lieder der AfroamerikanerInnen bezeichnet, deren Komponisten namentlich bekannt sind.[1] Das Call and Response Prinzip bildet die Grundlage der Gospelsongs. Es entsteht ein Wechselgesang zwischen dem Vorsänger (Pfarrer) und dem Nachsängern (Gemeinde).[2] Aus den Spirituals und dem Gospel entstand ab dem 18. Jahrhundert eine politische Gemeinschaft der AfroamerikanerInnen, die in der Auswahl der Bibel und Liedtexte ihre Unzufriedenheit in ihrer Lebenssituation zum Ausdruck brachten.

Bekannte Gospelsongs sind z.B. Amazing Grace; Oh Happy Day; Swing low sweet chariot; Go tell it on the mountains; etc.
  1. Janosa, Felix: Jazz – Arbeitsheft für den Musikunterricht in der Sekundarstufe 1 an allgemein bildenden Schulen. Leipzig 2002. S.5
  2. Dauer, Alfons M. :Der Jazz – Seine Ursprünge und seine Entwicklung. Kassel 1958. S. 62 ff.