Portable Aufnahmegeräte

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Portable Aufnahmegeräte Für einige Situationen im Musikunterricht eignen si h mobile Aufnahmegeräte besser als festinstallierte, stationäre Rechner. Marktführer im semiprofessionellen Kreis (und v.a. bei Musikern) war seit den 1990er Jahren der mit Datenreduktion arbeitendende Minidisc-Recorder. Bei den neueren Geräten werden inzwischen sehr gute Aufnahmequalitäten erzielt. Zudem erlauben die sog. Hi-MD- Geräte die Übertragung der Audiodaten mittels USB-Schnittstelle auf den Computer, was ein nachträgliches Digitalisieren der Aufnahme überflüssig macht. Für den schnellen Mitschnitt einer Probe, eines Schulkonzertes, der Schulband oder einer Unterrichtsstunde eignen sich diese Geräte ebenso, wie für das Sammeln von O-Tönen oder wie für Interviews. Dazu finden v.a. die angeführten „kompakten Stereomikrofone“ (mit allen daraus resultierenden Nachteilen) Verwendung, da diese (mittels eines Stereo-Klinkenkabels) direkt an das Gerät angeschlossen werden können. Alle anderen Mikrofone sind nur über einen entsprechenden Vorverstärker (mit Phantomspeisung) verwendbar, was wiederum der Standortunabhängigkeit entgegensteht.

In letzter Zeit haben die MD-Recorder Konkurrenz in einer ähnlicher Preisklasse erhalten, da sog. Flashdisc-Recorder immer beliebter werden. Diese Geräte verwenden anders als der Minidisc keine Leerdisc, sondern können das Audiomaterial in verschiedenen digitalen Formaten (wav, MP3, usw.) in einen internen Speicher aufnehmen, bearbeiten und wiedergeben. Dabei sind bereits die meisten Geräte mit Stereo-Mikrofon, verschiedenen Mikrofoneingängen und vielerlei PC-Anschlussmöglichkeiten ausgestattet. Die Speicherkapazität ist durch Flashkarten fast beliebig erweiterbar und ermöglicht eine sekundenschnelle Übertragung auf den Computer. Marktführer ist derzeit das Gerät der Firma ZOOM (H2) für ca. 200€.