Virtuelle Instrumente

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Ein virtuelles Instrument bezeichnet ein Software-Instrument, das mit Klängen von echten Instrumenten programmiert ist und sich über MIDI-Informationen ansteuern lässt. Es wird über einen so genannten Host (ein Programm, welches in der Lage ist das virtuelle Instrument einzubinden – meist ein Sequenzer) genutzt. Einige virtuelle Instrumente können auch ohne Host genutzt werden (stand alone).

Die VST(virtual instrument)-Schnittstelle wurde durch die Firma Steinberg Media Technologies definiert und kam erstmals im Cubase-Sequenzer zum Einsatz. Heute hat sie sich als Standard etabliert. Das virtuelle Instrument wird gänzlich in die Sequenzer-Umgebung eingebunden, wird also als Software innerhalb einer Sequenzer-Software verwendet. Sie werden immer häufiger eingesetzt, um "Hardware" zu ersetzen. Die steigende Leistungsfähigkeit von Computern ermöglicht allerdings erst den großen Einsatz von virtuellen Instrumenten innerhalb von Musikproduktionen, da sie enorm viel Speicherkapazität benötigen.

Die VST-Schnittstelle ist von Steinberg frei verfügbar. Es gibt dadurch auch diverse virtuelle Instrumente, zum Teil auch für den Unterricht brauchbare, die als Freeware angeboten werden und kostenlose installiert werden können. Die Gesamtzahl verfügbarer virtueller Instrumente beläuft sich auf über 3000. Die VST-Schnittstelle ist heute die am weitesten verbreitete auf allen Plattformen.

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