Bitte lesen!

Die Audio- und MIDI-Sequenzer Logic Pro und Logic Express, die „Logic lessons“ und Garageband im Musikunterricht.
Antworten
Lorenz

Bitte lesen!

Beitrag von Lorenz » 17. Mai 2004 11:26

Hallo an alle, Hallo Dirk.
Ich weiß es ist zwar kein Thema was hier rein passt aber ich weiß sonst nicht an wenn ich wenden soll.
Da ich der meinung bin das dies eine sehr gute seite ist.
Also habe seit kurzem angefangen Musik zu basteln.
Doch ich habe keine ahnung wie so ein Musik aufgebaut ist.
Inrto. Klar. Outro. Auch klar. Aber dazwischen?????
Es hört sich bei mir so eintönig an obwohl es vom ding her gute laune macht. nur das man es sehr schnell überhört hat und das soll es nicht.
Was entsteht zuerst???? Der Text??? dann die Melo??? Oder anders herum??? Oder doch erst der Beat und dann der Text und dann die Melo???
Ich hoffe es kann mir jemand was dazu sagen oder zumindestens eine Seite empfehlen wo man es für Blöde nach lesen kann.
Danke euer Lorenz.

Lorenz

Beitrag von Lorenz » 17. Mai 2004 11:40

Hi ich bins nochmal.
Noch was anderes.
Wie mache ich es eigentlich bei Logic, muß ich jedes Instrument einzenlt
auf nehmen oder wird alles auf einmal auf genommen? damit ich es weiter bearbeiten kann. Habe bis jetzt nur Midi Sequenzen.

m00gy

Beitrag von m00gy » 17. Mai 2004 13:58

Moin Lorenz,

wenn es das Geheimrezept für einen guten Song geben würde, dann würden wir uns alle à la Ditze Bohlen eine goldene Nase verdienen und nicht in irgendwelchen Foren über so Sachen diskutieren ;)

Im Ernst:
Womit Du anfängst, hängt wohl sehr von Dir selbst ab. Ich kann nur für mich sprechen, aber bei mir ist es sehr, sehr unterschiedlich, was am Anfang eines Songs steht. Mal ist es der Text, über den dan improvisiert wird, mal ist ein Beat zuerst da und darüber kommen Harmonien, mal sind Harmonien da und es folgt eine Melodie. Tagesformabhängig, würd ich sagen.

Was die Eintönigkeit angeht: Hör Dir doch mal "Hits" oder auch Deine persönlichen Alltim-Allstar-Songs an und versuche herauszufinden, was sie für Dich "gut" macht. Meist haben solche Hitsongs eine gute, eingängige Hookline, die zwar oft wiederkehrt, aber eben nicht immer exakt wiederholt wird sondern in Variationen auftritt. Das kann man schon bei einfachen Volksliedern erkennen, mein Credo heisst hier immer A A A' B, also spätestens bei der zweiten Wiederholung eine Variation (wobei das kein in Stein gehauenes Gesetzt darstellt).

Zum Thema Logic:
Was willst Du denn aufnehmen? Audio von "echten" Instrumenten? Dann solltest Du natürlich jedes Instrument für sich aufnehmen und Dir (oder den anderen Musikern) die jeweils anderen Instrumente per Kopfhörer einspielen. Nur so macht das Sequencing ja Sinn, denn dann kannst Du später jedes einzelne Instrument separat nachbearbeiten.

Bei MIDI läuft das prinzipiell genauso, obwohl man da (prinzipiell) auch alle Stimmen gelichzeietig einspielen kann, später z.B. den Bass extrahiert, auf eine eigene Spur legt und dort ein eigenes Instrument zuweist. Obowhl das natürlich komplizierter ist als von vornherein die Stimmen separat aufzuzeichnen. Aber bei MIDI ist die nachträgliche Trennung der Stimmen zumindest prinzipiell noch möglich.

Für weitere Fragen gebe ich ab an den Logic-Gott Markus G. :)

Gruß,
m00gy

Markus Galla
Beiträge: 193
Registriert: 24. Mai 2003 15:32
Wohnort: Herne
Kontaktdaten:

Beitrag von Markus Galla » 17. Mai 2004 15:25

Hallo,

Sinn macht es, wie bereits erwähnt, die Instrumente einzeln aufzunehmen (also auf getrennten Spuren). Dies gilt sowohl für MIDI als auch für AUDIO Spuren. Die Vorgehensweise ist in Logic in beiden Fällen gleich:

1. gewünschte Spur anwählen (der Default-Song legt gleich ein General-Midi und mit Deiner Audio-Hardware kompatibles Grundgerüst an).

2. diese "scharf" schalten (roter "R"-Button).

3. über das Transport-Feld die Aufnahme starten. Logic spielt dann bereits eingespielte Instrumente ab, zu denen Du spielen kannst.

4. Spur wieder in den Wiedergabe-Modus schalten ("R"-Button erneut drücken).

So kannst Du Spur für Spur Dein Arrangement anlegen. Bei MIDI-Spuren kannst Du natürlich über den Inspector (befindet sich links im Arrangierfenster) nachträglich die Instrumente verändern und noch viele andere Dinge tun.

Für Einsteiger empfiehlt es sich immer wieder, einfach mal die Anleitung zu nehmen oder eines der mitgelieferten Tutorials durchzuarbeiten. Logic kann den Einsteiger mit seinem recht großen Funktionsumfang schnell erschlagen (besonders in der Platinum-Version mit den Environments). Dirk hat auch schon öfter ein Buch zum Thema Emagic Logic vorgestellt (findet sich sicher noch in der Bücher-Ecke irgendwo).

Viel Spaß beim Komponieren,

Markus

Markus Galla
Beiträge: 193
Registriert: 24. Mai 2003 15:32
Wohnort: Herne
Kontaktdaten:

Beitrag von Markus Galla » 17. Mai 2004 15:29

....und findet sich nicht in der Bücher-Ecke sondern hier im Logic-Forum unter:

viewtopic.php?t=78

Wusste doch, dass ich es irgendwo gesehen habe :)

Viele Grüße,

Markus

Lorenz

Beitrag von Lorenz » 17. Mai 2004 18:39

Mensch das ging ja schnell mit antworten.
Danke erstmal dafür.
Selber spiele ich kein Instrument, sondern, spiele nur die Midi instru.
Und ja in Platinium kann man sich echt schnell verirren und ist manchmal schwer zu überblicken. Aber man Fuchst sich da rein.
Und wegen Song aufbau. wie oft darf so ein refrain stück sein und wo kommt es hin wielang darf der erste teil sein bis der refrain kommt und so weiter und so weiter. Brauche da echt mehr info drüber. Bin was Musik angeht seit kurzem wie Nummer 5 lebt. Input Input Input. Aber leicht zuverstehen muß es sein.

m00gy

Beitrag von m00gy » 17. Mai 2004 19:32

Hi Lorenz,

wie gesagt, den goldenen Mittelweg gibt es wirklich nicht. Beste Möglichkeit ist, sich einfach mal ganz in Ruhe ne Menge Songs anzuhören und aufzuschreiben, was die wann wie wo machen. Wenn ich Dir jetzt sage: nach 45 Sekunden muss der Refrain zum ersten Mal kommen, kann das stimmen - muss aber nicht. Wieviele Songs fangen direkt mit dem Refrain an, wieviel richtig gute Stücken haben gar keinen Refrain?

Grundsätzlich kann ich das "Taschenlexikon Arrangieren" von Markus Fritsch, erschienen bei PPV Medien empfehlen - da werden viele Grundlagen erklärt (verschiedene Rhythmen, Stimmumfänge, Rhythmus-Figuren etc.)

Ansonsten mögen Dir auch diese Bücher zum Thema Songwriting weiterhelfen:

Songwriting und Arrangieren

Songwriting for Dummies

Letztlich sollte aber DEIN GEFÜHL ausschlaggebend sein. Wenn DU meinst, der Song klingt fertig, leg ihn für einen Tag zur Seite und hör ihn Dir 24 Stunden später nochmal mit "frischen" Ohren an. Man überarbeitet sich leicht und kann sebst nicht mehr "objektiv" hören.

Viel Erfolg!
m00gy

PS: Sonst stell doch Deinen Song einfach mal irgendwo zum Download bereit - wenn man mal reinhören kann, lässt sich vielleicht konkreter helfen oder "tippisieren" :)

Janis

Beitrag von Janis » 23. Mai 2004 11:49

Eigentlich ist hier ja schon viel gesagt, und vor allem zu Recht: Es gibt keine Regel wie ein Song richtig ist. Normale Pop_SOngs laufen ja aber meistens nach der Struktur Intro (ein paar Takte) - Strophe - Refrain - Strophe -Refrain - Bridge - Refrain oder ähnlich. Wenn du dir verschiedene Teile einfach denkst und zusammenbastelst kommt eigentlich immer was nettes raus. Wie gesagt, hör dir viele Lieder an, oder fang erstmal selbst ganz leicht an: Guck dir eine Akkordfolge aus (durch probieren natürlich) und guck, was du damit machen kannst. Die Musik kann in STrophe und Refrain ja auch gleich sein. Oder im Refrain kommen noch zwei Instrumente dazu, oder in der Strophe kommen nach dem zweiten Takt Streicher etc. Probieren, probieren, probieren, Übung macht den Meister.

Antworten